Archiv für die Kategorie „News“

EAACI Kongress 2021

Mittwoch, 21. Juli 2021

Unser Junior Member Veronika Höfer hat von der DGAKI ein Reisestipendium für die Teilnahme am EAACI Hybrid Kongress 2021 in Krakau erhalten. Sie berichtet: „Der diesjährige EAACI-Kongress wurde erstmals als Hybrid-Kongress ausgerichtet, was bedeutet, dass eine begrenzte Anzahl an Teilnehmern vor Ort in Krakau an den Veranstaltungen teilnehmen konnte, während zugleich alle Veranstaltungen auch online über die digitale Kongressplattform zugänglich waren. Auch die Vortragenden nahmen teils in Präsenz und teils virtuell teil, wobei durch den Einsatz von Live-Zuschaltungen und Chats eine sehr gute Interaktion möglich war.
Das umfangreiche Programm bot sowohl die Möglichkeit, aktuelle Entwicklungen im eigenen Fachgebiet zu vertiefen und zu diskutieren, als auch über den Tellerrand zu schauen und die Entwicklungen der verwandten Gebiete zu verfolgen. … Hier können Sie weiterlesen.

Allergieakademie der DGAKI

Dienstag, 8. Juni 2021

Am 27./28. August 2021 findet die „Allergologie Kompakt – Curriculare Weiterbildung“ der DGAKI zum nächsten Mal statt. Anmeldungen sind noch bis zum 15. August 2021 möglich. Die Weiterbildung wurde in Anlehnung an die neue Musterweiterbildungsordnung entwickelt. Lassen Sie sich mit namhaften Referenten einmal rund um die Welt der Allergologie führen und erwerben Sie Ihr Zertifikat Allergologie. Zur Anmeldung geht es hier.

DGAKI | Förderpreise 2021

Dienstag, 8. Juni 2021

Die mit jeweils 5.000 Euro dotierten DGAKI-Förderpreise werden auf dem Deutschen Allergiekongress, der in diesem Jahr vom 30. September bis 02. Oktober 2021 in Dresden stattfindet, verliehen.

Wir freuen uns, in diesem Jahr erneut den Förderpreis „Spezifische Immuntherapie“, gestiftet von der Allergopharma GmbH Co. KG, den Förderpreis „Neue immunologische Therapien atopischer/allergischer Erkrankungen“, gestiftet von der Sanofi-Aventis Deutschland GmbHsowie den DGAKI-Nachwuchsförderpreis, gestiftet von der AstraZeneca GmbH, ausschreiben zu können.

Bewerber reichen bis zum 31. Juli 2021 eine Originalarbeit, die bis zu diesem Zeitpunkt publiziert oder zur Publikation angenommen ist, in deutscher oder englischer Sprache bei der Geschäftsstelle unter info@dgaki.de ein.

COVID-19-Impfung und Einsatz monoklonaler Antikörper (Biologika) bei allergischen und atopischen Erkrankungen

Montag, 3. Mai 2021

zur Pressemitteilung (PDF)

Therapie mit inhalativen Glukokortikoiden bei COVID-19

Dienstag, 20. April 2021

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI), der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (DGP) und der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP)

zur Stellungnahme (PDF)

Mainzer Abstract Preis auf dem 33. MAW verliehen

Donnerstag, 1. April 2021

Prof. M. Worm, Präsidentin der DGAKI, Dr. Christian Schwager (ALK Abelló GmbH) und Prof. J. Saloga (Tagungsleiter) gratulieren den Preisträgerinnen Sophie Hermann, Claudia Hülpüsch und Alexandra Goretzki.

Neue DGAKI-Verbandszeitschrift 2021: „Allergologie“

Mittwoch, 27. Januar 2021

Gebündelte Informationen im 1. Editorial in der DGAKI-Verbandszeitschrift:
Neue Ideen, Formate und Rubriken – Nutzen Sie auch den Online-Zugang


Allergie und COVID-19-Impfung – Patienteninformation

Donnerstag, 21. Januar 2021

Die DGAKI hat in Zusammenarbeit mit anderen Fachgesellschaften eine Patienteninformation zu Allergie und COVID-19-Impfung erstellt, die ab sofort als PDF sowie als Flyer zur Verfügung steht. Download-Optionen: Klicken Sie einfach auf PDF oder die ILLUSTRATION.


Kommentar zur Covid-19-Impfung und allergischen Reaktionen

Donnerstag, 17. Dezember 2020

Am 10.12.2020 berichtete BBC von zwei allergischen Zwischenfällen nach der ersten Injektion des BioNTech COVID-19-Impfstoffs BNT162b2. Bis zum 19.12.20 waren laut CNN drei weitere Fälle in Alaska aufgetreten.

Was steckt dahinter? Bedeutet das ein erhöhtes Risiko für Allergiker?

Die folgende  Stellungnahme ist eine vorläufige Einschätzung angesichts dünner Fakten und sorgfältig dokumentierter, gerade publizierter Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten zum BioNTech COVID-19 Impfstoff.

Offenbar handelte es sich bei englischen Fällen um Betroffene mit bekannter “schwerer Allergie”, die für Notfälle auch Adrenalin-Spritzen zur Selbstinjektion bei sich trugen. Der Bericht spricht von ”anaphylaktoiden Reaktionen” mit möglicher Haut-, Atemwegs- und Kreislaufbeteiligung. Die Fälle im Norden der USA zeigten u.a. a) erschwertes Atmen, erhöhten Puls und einen  Hautausschlag im Gesicht und am Rumpf mit biphasischem Verlauf, b) Lidödeme, Schwindel und Juckreiz im Hals, c) Zungenschwellung, heisere Stimme und erschwertes Atmen. Nach Adrenalin-Injektion(en) entwickelten sich die Symptome bei allen rasch zurück. Patienten a) und c) hatten keine allergische Vorgeschichte.

Aus allergologischer Sicht stellt sich die Frage, worauf haben die Betroffenen reagiert?

Die Liste der Inhaltsstoffe des COVID-19 Impfstoffs BNT162b2 enthält neben der modifizierten Virus-mRNA zusätzlich Saccharose, diverse Salze und Lipide, eines davon mit Polyethylenglykol (PEG) 2000 verlängert. Diese nicht-toxische Substanz (PEG) ist vielen Alltags-, Kosmetik- und  medizinischen Produkten zugesetzt und kann in seltenen Fällen allergische Reaktionen auslösen. Damit könnte dieser Zusatzstoff die mögliche Ursache für die beschriebenen allergischen Impfreaktionen darstellen.

Keineswegs sind diese Reaktionen spezifisch für den neuen COVID-19 Impfstoff, der sich nach bisherigem Wissen durch insgesamt gute Verträglichkeit und nur selten auftretende allergische Reaktionen auszeichnet. Ein erhöhtes Risiko für Allergiker ist trotz des BBC-Berichts nicht gegeben, außer wenn bereits eine (seltene!) Allergie auf PEG bekannt sein sollte.

Für die allermeisten Allergiker bestehen somit keine Bedenken gegen eine zukünftige Impfung mit dem BioNTech COVID-19-Impfstoff BNT162b2.

Berlin, 21.12.2020. Der DGAKI-Webmaster


Abstracts für den 33. (online) Mainzer Allergie-Workshop

Montag, 9. November 2020
„Erfahren Sie den Spirit von Mainz – Forschungsergebnisse vom wissenschaftlichen Nachwuchs aus erster Hand!“

Wählen Sie richtig: Präsentieren Sie Ihre Forschungsergebnisse bei der wissenschaftlichen Frühjahrstagung der DGAKI (in Kooperation mit ÖGAI und SGAI) virtuell/online von Do 25. – Fr 26. März 2021

Auch in diesem Jahr werden die Junior Members der DGAKI während des Workshops ein eigenes Symposium veranstalten. Die verschiedenen  Themenblöcke sollen durch kurze Übersichtsreferate der Vorsitzenden eingeleitet werden. Das Online-Format ermöglicht auch Wissenschaftlern eine Teilnahme, denen der Weg nach Mainz sonst zu lang wäre.

Wer einen aktiven Beitrag leisten möchte, wird gebeten seine Kurzfassung möglichst bald einzureichen, da die Deadline dafür am 13.12.20 abläuft. Nähere Einzelheiten zum Workshop und zur Abstract-Einreichung finden Sie hier.
Der direkte Link zur Eingabe der Abstracts lautet: 
https://www.dustri.com/de/maw2021
Alle angenommen Abstracts werden im Heft 1/2021 der Zeitschrift „Allergologie“ abgedruckt werden.

Für die besten Abstracts wurde wieder der Mainzer Abstract-Preis ausgeschrieben, der mit € 1.000,– für  den 1. Preis, € 750,– für den 2. Preis und € 500,– für den 3. Preis dotiert ist. Bei Fragen können Sie sich gerne an Prof. Dr. Joachim Saloga wenden.


HIER zur Umfrage zu COVID-19 und AIT

Sonntag, 1. November 2020

Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege, liebe AIT-Spezialisten,

die im März 2020 von der WHO ausgerufene und immer noch bestehende COVID-19-Pandemie hat – wie in vielen Bereichen der Medizin – auch bei der Anwendung der AIT zu Unsicherheit geführt. Frühzeitig mit Beginn des Lockdowns in Deutschland hat die DGAKI bereits am 23. März 2020 reagiert und Empfehlungen zur AIT publiziert.

Nun möchten wir mit dieser Umfrage – in Kooperation mit der European Academy of Allergy and Clinical Immunology (EAACI) – erfahren, welche Auswirkungen die Pandemie auf die AIT in der Routineversorgung gehabt hat oder noch hat. 

Wir sind Ihnen sehr dankbar für diese wichtigen Informationen, die für die künftige Einschätzung der Sicherheit und Praxistauglichkeit der AIT von hoher Relevanz sind und Eingang finden werden in zukünftige Empfehlungen und Leitlinien. 

Selbstverständlich sind alle datenschutzrelevanten Aspekte bei dieser Umfrage berücksichtigt. Die Beantwortung der Fragen wird ungefähr fünf Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nehmen.

Mit diesem Link gelangen Sie zur Umfrage:

https://www.survio.com/survey/d/Z9C2A1E7K8Z5A0A3R

Mit herzlichem Dank im Voraus

Oliver Pfaar, Eckard Hamelmann, Christian Taube, Martin Wagenmann, Thomas Werfel und Margitta Worm


DGAKI-Preisträger 2020

Freitag, 23. Oktober 2020

Nachwuchsakademie „Allergie“ der DGAKI für Jung-WissenschaftlerInnen duch die DFG ausgeschrieben

Mittwoch, 21. Oktober 2020

„Die DFG schreibt eine Nachwuchsakademie „Allergie“ zum Thema „Innate and Inflammatory Responses in Allergy: Pathogenic Roles and Targets of Therapeutic Interventions“ aus. Die Ausschreibung richtet sich an junge MedizinerInnen und WissenschaftlerInnen, die ein allergologisches Forschungsprojekt durchführen und hierfür einen Förderantrag bei der DFG stellen möchten. Im Rahmen der Akademie erhalten sie durch persönliche MentorInnen und die Teilnahme an einer Schulungswoche eine fundierte, umfassende Betreuung und Unterstützung bei der Antragsstellung. Hiermit möchten wir InteressentInnen ausdrücklich zu einer Bewerbung ermuntern und bitten auch alle Kolleginnen und Kollegen, geeignete KandidatInnen in ihren Teams anzusprechen und zu einer Bewerbung motivieren. Rückfragen können gern an den Koordinator oder die DFG gestellt werden (siehe Ausschreibungstext).“

15. DAK + „Mainzer“ Allergie Workshop 24.-26.09.20 in Wiesbaden

Montag, 21. September 2020

Alles an einem Ort – verpassen Sie nicht diese wichtigen Allergologie-Events!


Aktuelles Interview mit DGAKI-Präsidentin Prof. Margitta Worm

Donnerstag, 26. März 2020

Fragen zum

Coronavirus:

Sind Allergiker

gefährdet?

Ein erhöhtes Risiko für COVID-19 zeigen Menschen bei gewissen Vorerkrankungen. Ob Allergien dazu zählen, ob Allergie-Medikamente das Risiko einer Coronavirus-Infektion erhöhen und wie man Allergiesymptome von einer solchen Infektion unterscheiden kann, darüber sprach Journalistin Sabine Jossé (MeinAllergiePortal) mit Prof. Dr. Margitta Worm, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité-Universitätsmedizin in Berlin. Kernbotschaften:

  • Allergien sind bisher kein Risiko für Coronavirus-Infektion
  • normale Körpertemperatur ohne Fieber, anfallsartiger Niesreiz, Fließschnupfen, Augenjucken u. ähnliche Beschwerden im Vorjahr zur gleichen Zeit sprechen für Allergie
  • Antiallergische Medikamente (Kortison-Nasensprays, Antihistaminika als Tabletten, Augentropfen und Nasensprays) sind wichtig für Betroffene und überwiegend rezeptfrei erhältlich (also kein Arztbesuch erforderlich)
  • Allergen-Immuntherapie u. Biologika-Behandlung (Anti-IgE, Anti-IL-4/IL-13-Rezeptor und Anti-IL-5 bzw. Anti-IL-5-Rezeptor) sind fortzusetzen

Lesen Sie das gesamte Interview zu wichtigen Fragen bei Allergien u. COVID-19 (PDF, 100 kb zum Download):

Coronavirus COVID-19 u. Allergien – DGAKI-Interview mit Prof. M_Worm durch S_Josse 26.03.2020.pdf

Der Webmaster, Berlin 26.03.2020


AIT und COVID-19

Montag, 23. März 2020

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,           

in den letzten Tagen erreichten uns in verstärktem Maße Anfragen bezüglich der Durchführung der Allergen-Immuntherapie (AIT, auch Hyposensibilisierung oder Spezifische Immuntherapie) bei der jetzigen COVID-19-Pandemie. Wenn möglich, sollte die AIT weiter geführt werden. Hierzu möchten wir folgende Empfehlungen geben:  

Bei der Durchführung der AIT sind die Fach- und Gebrauchsinformationen der AIT-Produkte zu beachten und maßgeblich. Die AIT in Form von Spritzen (SCIT) oder in Form von (sublingualen) Tropfen oder Tabletten (SLIT) kann bei beschwerdefreien und gesunden Patienten fortgeführt werden und das Therapieschema sollte dann nicht unterbrochen werden.

Bei Infektzeichen wie Fieber, unklarem Husten oder reduziertem Allgemeinzustand sollte die AIT ausgesetzt und zu einem späteren (beschwerdefreien) Zeitpunkt  fortgeführt werden. Falls eine Unterbrechung der SCIT auftritt, erfolgt die Dosisanpassung der SCIT durch den behandelnden Ärzt*in und gemäß der Empfehlungen des Herstellers. Die Wiederaufnahme der SLIT sollte unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt werden.

Prof. Dr. med. O. Pfaar, Vorstandsmitglied der DGAKI  
Prof. Dr. me. Margitta Worm, Präsidentin der DGAKI

Eine Stellungnahme der DGP zu Astma-Patienten und COVID-19 finden Sie hier.   


Asthma und COVID-19

Montag, 23. März 2020

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) vom 19.03.2020


Biologika-Therapie u. COVID-19

Montag, 23. März 2020

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Allergologie u. klinische Immunologie (DGAKI) vom 20.03.2020 zu den Wirkstoffen: Omalizumab, Mepolizumab, Reslizumab, Benralizumab und Dupilumab


Die DGAKI-Frühjahrstagung 2020 wird auf einen späteren Termin verschoben. Ihre Anmeldungen behalten Ihre Gültigkeit – wir informieren schnellstmöglich über den neuen Termin!

Dienstag, 17. März 2020

DGAKI-Präsidentin Prof. Margitta Worm und Tagungssekretär Prof. Joachim Saloga hoffen auf viele neue Forschungsergebnisse, allerdings nicht wie geplant am 20./21. März 2020, sondern zu einem späteren Zeitpunkt in Mainz.

Mainzer Allergie-Workshop für Original Allergologie-/Immunologie-Forschung wird vom 20./21. März 2020 auf ein späteres Datum verlegt!

Der Tagungsleiter Prof. Dr. Joachim Saloga (re.), Tagungspräsident Prof. Dr. Stephan Grabbe und DGAKI-Präsidentin Prof. Dr. Margitta Worm (li.) laden herzlich zur 32. Frühjahrstagung der DGAKI im Hörsaal der Universitäts-Hautklinik Mainz ein. Dazu kooperiert die DGAKI mit der Österreichischen (ÖGAI) und Schweizerischen Gesellschaft für Aller­gologie und Immunologie (SGAI).

Forschungsaktive Allergologen, wissenschaftlicher Nachwuchs und erfahrene Profis können an 2 Tagen hochkarätige Originalbeiträge präsentieren. Die drei besten Abstracts werden auch 2020 wieder mit dem von der Firma ALK-Abelló gestifteten Mainzer Abstract-Preis ausgezeichnet. Der 1. Preis ist mit 1.000 €, der 2. Preis mit 750 €, der 3. Preis mit 500 € dotiert.

Michèle M. Rauber u. Dr. Julia E. Pickert, aktive Junior Members der DGAKI, Mainz 2019

Wie in den vergangenen Jahren gibt es ein von den Junior Members der DGAKI organisiertes Symposium, diesmal zum Thema Plazebo in der Allergologie und natürlich Fortbildungspunkte. Der „Mainzer Abend“ rundet das Veranstaltungsprogramm ab und bietet Raum für Gedankenaustausch und Networking.

Seien Sie dabei beim 32. Mainzer Allergie-Workshop der DGAKI. Reichen Sie ebenfalls einen Abstract ein, halten Sie Ihren Vortrag – in deutsch oder englisch – und diskutieren Sie mit allen Teilnehmern die aktuellen Ergebnisse an einem neuen Termin (wird noch bekannt gegeben) in Mainz!

Interaktive Diskussion im Halbrund des Hautklinik-Hörsaals (Mainz 2019)

Komplette Info zur DGAKI-Frühjahrstagung 2020 in Mainz

Hier können Sie die Original-Einladung zum Mainzer Allergie-Workshop herunterladen (PDF-Datei, siehe auch Allergo Journal 2019;28(7):S.98)
aj1907_AeDA_DGAKI_MAW_Grußwort.pdf

Hier finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Bildschirm-Fotos zum Einreichen der Abstracts (PDF-Datei, Allergo Journal 2019;28(7):S.99)
aj1907_MAW_Anleitung-Abstracts.pdf

Abstracts (bitte in Englischer Sprache) werden hier hochgeladen:
http://abstracts.allergo­-journal.de

Melden Sie sich schon jetzt für Mainz 2020 an, direkt online:
https://dgaki.de/allergieakademie/mainzerallergie­workshop

Der Webmaster, Berlin 15.11.2019.




                    

Preise 2019 – Herzlichen Glückwunsch an die Preisträger!

Dienstag, 22. Oktober 2019

Junior Member Posterpreise

Rebecca Pospich, Hannover

Benjamin Kendziora, Berlin

Sebastian Seurig, Dresden

DGAKI-Forschungspreise

Prof. Dr. med. Oliver Pfaar, Marburg

Prof. Dr. rer. nat. Petra Bacher, Kiel

DGAKI-Nachwuchsförderpreis

Johanna Krusche, München

Neue immunologische Therapien athopischer/allergischer Erkrankungen

Dennis Russkamp, München
– vertreten durch Herrn Dr. Simon Blank

Spezifische Immuntherapie

PD Dr. med. Alexander Zink, München
– vertreten durch Herrn Prof. Brockow

DGAKI-Medaille

Prof. Dr. med. Dr. phil. Johannes Ring, München

Prof. Raif S. Geha, Boston

Erste DGAKI-Präsidentin beim 14. DAK in Hannover gewählt

Mittwoch, 25. September 2019
Die Mitgliederversammlung der DGAKI hat beim 14. Deutschen Allergie-Kongress gewählt: Einen neuen Vorstand (im Hintergrund mit Beirat bei der jährlichen Vorstandssitzung) mit neuer DGAKI-Präsidentin! Altpräsident Prof. Dr. med. Thomas Werfel freut sich nach einem gelungenen Allergie-Kongress in Hannover über die Kontinuität in der Geschäftsführung.
Herzliche Glückwunsche für Prof. Dr. med. Margitta Worm, frisch gekürte Präsidentin der DGAKI! (der Webmaster)

Das war der 31. Mainzer Allergie-Workshop

Sonntag, 31. März 2019

Preisträger bei der DGAKI-Frühjahrstagung 2019

Fünf Gewinner von Abstract-Preisen (von li. nach re.: Dr. Helge Meyer, Oldenburg; Robert Ose, Mainz; Prof. Dr. Matthias Kramer stellvertr. für Federico Storni, Bern; Sylvia Wagenknecht, Hannover; Dr. Susanne Mommert, Hannover mit Dr. Ilka Radüge stellvertr. für den Preisstifter ALK-Abelló Arzneimittel GmbH, Hamburg, 2. von re.) beim 31. Mainzer Allergie-Workshop, flankiert von Tagungsekretär Prof. Dr. Joachim Saloga (li. außen) und DGAKI-Präsident Prof. Dr. Thomas Werfel (re. außen).

Die Tagung am 29. u. 30. März 2019 mit aktuellen allergologisch-immunologischen Forschungsergebnissen war erneut gut besucht. Konnten Sie nicht dabei sein? Hier können Sie noch das Programm herunterladen:

31. Mainzer-Allergie-Workshop-Prog_110119_Print.pdf

Merken Sie sich März 2020 für die 32. DGAKI-Frühjahrstagung vor; besonders junge Forscher, Doktoranden, Ärzte und Wissenschaftler haben hier Gelegenheit frische Ergebnisse vorzustellen und mit „alten Hasen“ zu diskutieren. Die Termine für nächstes Jahr werden rechtzeitig bekanntgegeben! Hier geht es direkt zur FOTOGRAFISCHEN NACHLESE.

Der Webmaster, 01.04.2019


Klassische Allergenbelastung im April: BIRKENPOLLEN

Sonntag, 31. März 2019


Birke reif zur Blüte, Mainz, Ende März 2019, Foto: J. Kleine-Tebbe

10 Fakten zur Baumpollen-Allergie

  1. Hasel- u. Erlenpollen waren 2019 bereits im Februar unterwegs (die schönsten Pollenkurven im Netz bei Dr. Wachter: http://www.pollenflug-nord.de) und haben für die Erlenpollen in bestimmten Regionen Rekordhöhen erzielt.
  2. Birkenpollen – meist im April am Start – werden derzeit richtig reif (zunächst im Westen bei milden Temperaturen); die nächsten warmen Tage im April bedeuten daher zunehmende Belastungen in ganz Zentraleuropa!
  3. Ihr wichtigstes Hauptallergen – Majorallergen Bet v 1 (von Betula verrucosa) – ist seit >30 Jahren bekannt (dank dänischer Wissenschaftler: Henrik Ipsen und Henning Løwenstein)
  4. Die Bet v 1-Familie beherbergt viele strukturähnliche Proteine (Allergene):
  5. Darin liegt die Ursache sogenannter Kreuzreaktionen
    a) gegen Hasel-, Erlen-, Hainbuchen-, Buchen- und Eichenpollen mit ähnlichen Major-Allergenen (AUSNAHME: Esche als Mitglied der Ölbaumgewächse wie dem Olivenbaum)
    b) gegen pflanzliche Nahrungsmittel (=häufigste Form der Nahrungsmittelallergie im Jugendlichen- und Erwachsenenalter) mit Bet v 1-homologen Allergenen, z. B. in Äpfeln, Birnen, Kirschen, Pflaumen, Pfirsichen, Nektarinen, Kiwi, Feigen, Haselnüssen, Walnüssen, Mandeln, Karotten, Sellerie, Soja u.a.
    TIPP für Betroffene: Nur das meiden, was nicht vertragen wird und zwar nur in roher Form!
  6. Bet v 1-homologe Allergene sind a) thermo- und b) säurelabil:
    a) daher machen nur die rohen Nahrungsmittel Probleme;
    b) häufig bleiben die Reaktionen auf die Mundhöhle und den Rachen beschränkt.
  7. Manchmal reagieren Birkenpollen-Allergiker auch heftig: z.B. auf Haselnüsse, Karotten, Sellerie oder Soja (nur auf rohes, ungegartes Protein!)
  8. Inzwischen gilt die Bet v 1-assoziierte Soja-Allergie (bei Birkenpollen-Allergikern) als häufigste Form einer Soja-Allergie in Nord- und Mitteleuropa.
  9. Wirksame Pharmaka bei Pollenflug sind wie bei anderen allergischen Atemwegsbeschwerden Kortison-haltige Asthma- bzw. Nasensprays und nicht-sedierende Antihistaminika als Tabletten, Augentropfen und Nasensprays. VORSICHT: Kortison-Depotspritzen ins Gesäß…diese Injektionen legen für einige Wochen die Kortisonachse lahm, können Dellen im Fettgewebe hinterlassen und werden nicht empfohlen.
  10. Die spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) ist die einzige Behandlung, die nachhaltig die Beschwerden (und den Medikamentenverbrauch) in der Baumpollen-Saison lindern und außerdem Asthma und Neu-Sensibilisierungen vorbeugen kann.

Berlin, 01.04.2019

Wollen Sie mehr wissen? Benötigen Sie Kontakt zu Experten zu diesem Thema?
Wenden Sie sich einfach an die Pressestelle der DGAKI (Der Webmaster).


Neue Therapien in alten Gemäuern – EAACI-Meisterklasse zu Biologika

Sonntag, 17. März 2019

Die EAACI Master Class on Biologicals findet in San Lorenzo de El Escorial, Spain, vom 3 – 4 Mai 2019 statt.

Die Meister-Klasse dient einem besseren Verständnis, wann und wie Biologika bei atopischen u./o. Autoimmunkrankheiten eingesetzt werden.  Das Wissen um Grundlagen und individuelle Wirkmechanismen ist Dreh- und Angelpunkt zum erfolgreichen Einsatz. Die Master Class der europäischen Allergologen-Vereinigung EAACI richtet sich an alle Kliniker, Wissenschaftler und Laborexperten mit Interesse an und Bezug zu atopischen u./o. Autoimmunkrankheiten. Schauen Sie sich das Programm der „Master Class on Biologicals“ an und registrieren Sie sich hier! Der Webmaster, 17.03.19


Erlenpollen mit Rekordhoch – Drastische Allergenbelastungen für Baumpollenallergiker

Sonntag, 10. März 2019

Pollenflugdaten verschiedener Standorte laut Dr. Wachters Pollenflug-Report (http://www.pollenflug-nord.de/): Die schönsten Pollenkurven im Netz!

Foto (J. Kleine-Tebbe): Schwarzerle nach der Blüte – alles schwarz – Blütenstände nach der Abgabe der Pollen und ihrer Allergene.

Es hat sich herumgesprochen: 2019 war ein Rekordjahr für Erlenpollen! Durch die Allergenverwandtschaft hatten die Birkenpollen-Allergiker in Deutschland nichts zu lachen. Massive Allergiesymptome durch die Allergene der Erle brachten viele Betroffene zur Verzweifelung – besonders wenn die üblichen Medikamente versagten. Lesen Sie mehr!

Wir wird es weitergehen? Wird die bevorstehende Birkenpollensaison ebenfalls Rekorde brechen. Wissenschaftler und Ärzte sind keine Hellseher. Fragen Sie das Wetter Ende März und im April. Davon hängt maßgeblich die Belastung ab. Spätestens bei erneutem Augenjucken wissen die Betroffenen Bescheid: Es ist soweit!

10 Fakten zur Allergie durch Erlenpollen:

  1. Erlenpollen fliegen während milder Winter bereits im Februar, bei kaltem Winter eher im März; 2019 ging es wegen steigender Temperaturen offenbar ab Mitte Februar richtig los – zuerst der Haselpollenflug und dann verfrüht eine massive Erlenpollenbelastung.
  2. Das Major-Allergen Aln g 1 der Schwarzerle ist in diversen Varianten in den Pollen sämtlicher Erlenarten vorhanden.
  3. Aln g 1 gehört zur Familie der pflanzlichen Stressproteine („pathogenesis-related protein family 10“, kurz PR-10-Proteine) oder Bet v 1-Homologe;  gemeinsames Merkmal ist eine ähnliche Struktur und Ähnlichkeit zum Major-Allergen Bet v 1 der Birkenpollen
  4. Vermutlich stellt Bet v 1 in unseren Breiten die primäre Sensibilisierungsquelle für Baumpollen-Allergiker dar
  5. Durch Kreuzreaktionen (IgE-Bindung ähnlicher Proteine, z.B. aus der Gruppe der Bet v 1-Homologen) entwickeln viele Birkenpollen-Allergiker während der Blüte von Hasel, Erle, Buche, Hainbuche und Eiche allergische Symptome (Augenjucken, Niesanfälle, laufende u./o. verstopfte Nase)
  6. Bet v 1-bedingte IgE-vermittelte Kreuzreaktionen sind in Nord- und Mitteleuropa die häufigste Ursache von Nahrungsmittelallergien im Erwachsenenalter!
  7. Nach Genuss roher, ungegarter Hasel-, Walnüsse u. ggfs. Mandeln, Äpfel, Birnen,  Kirschen, Pflaumen, Pfirsiche, Aprikosen, Kiwi, Feigen, Karotten, Sellerie und Soja lösen darin enthaltene Spuren der Bet v 1-homologen Proteine häufig lokale Beschwerden in Mundhöhle und Rachenraum, manchmal auch schwere, bedrohliche allergische Reaktionen aus
  8. Die genannten pflanzlichen Lebensmittel werden im gegarten Zustand meistens gut vertragen (sofern sie ausreichend erhitzt wurden!)
  9. Durch Anpflanzung und Verbreitung der sog. Purpurerle (Alnus spaethii) mit besonders früh einsetzender Blüte können bereits Ende Dezember örtliche Erlenpollenbelastungen vorkommen – sorgfältige Beobachtungen und Recherchen des Schweizer Landarztes Dr. med. Markus Gassner lassen kein Zweifel daran: die Purpurerle ist offenbar für viele Baumpollenallergiker Auslöser unerwünschter Allergiebeschwerden bereits zur Weihnachtszeit.
  10. Die betroffenen Erlenallergiker unterscheiden sich durch die ausgeprägte Kreuzreaktionen allergietypischer IgE-Antikörper nicht von anderen Baumpollenallergikern: Ob Birke, Hasel, Erle, Buche, Eiche – in unseren Breiten sind diese Allergenquellen über das Bet v 1 sehr eng verwandt. Nach neueren Erkenntnissen können die betroffenen Allergiker auch mit einem reinen Birkenpollenextrakt zur Allergen-Immuntherapie (=“Hyposensibilisierung) langfristig wirsam behandelt werden.

Weitere Informationen über den DGAKI-Presse- u. Medienkontakt