Archiv für die Kategorie „News“

Aktuelles Interview mit DGAKI-Präsidentin Prof. Margitta Worm

Donnerstag, 26. März 2020

Fragen zum

Coronavirus:

Sind Allergiker

gefährdet?

Ein erhöhtes Risiko für COVID-19 zeigen Menschen bei gewissen Vorerkrankungen. Ob Allergien dazu zählen, ob Allergie-Medikamente das Risiko einer Coronavirus-Infektion erhöhen und wie man Allergiesymptome von einer solchen Infektion unterscheiden kann, darüber sprach Journalistin Sabine Jossé (MeinAllergiePortal) mit Prof. Dr. Margitta Worm, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité-Universitätsmedizin in Berlin. Kernbotschaften:

  • Allergien sind bisher kein Risiko für Coronavirus-Infektion
  • normale Körpertemperatur ohne Fieber, anfallsartiger Niesreiz, Fließschnupfen, Augenjucken u. ähnliche Beschwerden im Vorjahr zur gleichen Zeit sprechen für Allergie
  • Antiallergische Medikamente (Kortison-Nasensprays, Antihistaminika als Tabletten, Augentropfen und Nasensprays) sind wichtig für Betroffene und überwiegend rezeptfrei erhältlich (also kein Arztbesuch erforderlich)
  • Allergen-Immuntherapie u. Biologika-Behandlung (Anti-IgE, Anti-IL-4/IL-13-Rezeptor und Anti-IL-5 bzw. Anti-IL-5-Rezeptor) sind fortzusetzen

Lesen Sie das gesamte Interview zu wichtigen Fragen bei Allergien u. COVID-19 (PDF, 100 kb zum Download):

Coronavirus COVID-19 u. Allergien – DGAKI-Interview mit Prof. M_Worm durch S_Josse 26.03.2020.pdf

Der Webmaster, Berlin 26.03.2020


Asthma und COVID-19

Montag, 23. März 2020

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) vom 19.03.2020


Biologika-Therapie u. COVID-19

Montag, 23. März 2020

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Allergologie u. klinische Immunologie (DGAKI) vom 20.03.2020 zu den Wirkstoffen: Omalizumab, Mepolizumab, Reslizumab, Benralizumab und Dupilumab


AIT und COVID-19

Mittwoch, 18. März 2020

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,           

in den letzten Tagen erreichten uns in verstärktem Maße Anfragen bezüglich der Durchführung der Allergen-Immuntherapie (AIT, auch Hyposensibilisierung oder Spezifische Immuntherapie) bei der jetzigen COVID-19-Pandemie. Wenn möglich, sollte die AIT weiter geführt werden. Hierzu möchten wir folgende Empfehlungen geben:  

Bei der Durchführung der AIT sind die Fach- und Gebrauchsinformationen der AIT-Produkte zu beachten und maßgeblich. Die AIT in Form von Spritzen (SCIT) oder in Form von (sublingualen) Tropfen oder Tabletten (SLIT) kann bei beschwerdefreien und gesunden Patienten fortgeführt werden und das Therapieschema sollte dann nicht unterbrochen werden.

Bei Infektzeichen wie Fieber, unklarem Husten oder reduziertem Allgemeinzustand sollte die AIT ausgesetzt und zu einem späteren (beschwerdefreien) Zeitpunkt  fortgeführt werden. Falls eine Unterbrechung der SCIT auftritt, erfolgt die Dosisanpassung der SCIT durch den behandelnden Ärzt*in und gemäß der Empfehlungen des Herstellers. Die Wiederaufnahme der SLIT sollte unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt werden.

Prof. Dr. med. O. Pfaar, Vorstandsmitglied der DGAKI  
Prof. Dr. me. Margitta Worm, Präsidentin der DGAKI

Eine Stellungnahme der DGP zu Astma-Patienten und COVID-19 finden Sie hier.   


Die DGAKI-Frühjahrstagung 2020 wird auf einen späteren Termin verschoben. Ihre Anmeldungen behalten Ihre Gültigkeit – wir informieren schnellstmöglich über den neuen Termin!

Dienstag, 17. März 2020

DGAKI-Präsidentin Prof. Margitta Worm und Tagungssekretär Prof. Joachim Saloga hoffen auf viele neue Forschungsergebnisse, allerdings nicht wie geplant am 20./21. März 2020, sondern zu einem späteren Zeitpunkt in Mainz.

Mainzer Allergie-Workshop für Original Allergologie-/Immunologie-Forschung wird vom 20./21. März 2020 auf ein späteres Datum verlegt!

Der Tagungsleiter Prof. Dr. Joachim Saloga (re.), Tagungspräsident Prof. Dr. Stephan Grabbe und DGAKI-Präsidentin Prof. Dr. Margitta Worm (li.) laden herzlich zur 32. Frühjahrstagung der DGAKI im Hörsaal der Universitäts-Hautklinik Mainz ein. Dazu kooperiert die DGAKI mit der Österreichischen (ÖGAI) und Schweizerischen Gesellschaft für Aller­gologie und Immunologie (SGAI).

Forschungsaktive Allergologen, wissenschaftlicher Nachwuchs und erfahrene Profis können an 2 Tagen hochkarätige Originalbeiträge präsentieren. Die drei besten Abstracts werden auch 2020 wieder mit dem von der Firma ALK-Abelló gestifteten Mainzer Abstract-Preis ausgezeichnet. Der 1. Preis ist mit 1.000 €, der 2. Preis mit 750 €, der 3. Preis mit 500 € dotiert.

Michèle M. Rauber u. Dr. Julia E. Pickert, aktive Junior Members der DGAKI, Mainz 2019

Wie in den vergangenen Jahren gibt es ein von den Junior Members der DGAKI organisiertes Symposium, diesmal zum Thema Plazebo in der Allergologie und natürlich Fortbildungspunkte. Der „Mainzer Abend“ rundet das Veranstaltungsprogramm ab und bietet Raum für Gedankenaustausch und Networking.

Seien Sie dabei beim 32. Mainzer Allergie-Workshop der DGAKI. Reichen Sie ebenfalls einen Abstract ein, halten Sie Ihren Vortrag – in deutsch oder englisch – und diskutieren Sie mit allen Teilnehmern die aktuellen Ergebnisse an einem neuen Termin (wird noch bekannt gegeben) in Mainz!

Interaktive Diskussion im Halbrund des Hautklinik-Hörsaals (Mainz 2019)

Komplette Info zur DGAKI-Frühjahrstagung 2020 in Mainz

Hier können Sie die Original-Einladung zum Mainzer Allergie-Workshop herunterladen (PDF-Datei, siehe auch Allergo Journal 2019;28(7):S.98)
aj1907_AeDA_DGAKI_MAW_Grußwort.pdf

Hier finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Bildschirm-Fotos zum Einreichen der Abstracts (PDF-Datei, Allergo Journal 2019;28(7):S.99)
aj1907_MAW_Anleitung-Abstracts.pdf

Abstracts (bitte in Englischer Sprache) werden hier hochgeladen:
http://abstracts.allergo­-journal.de

Melden Sie sich schon jetzt für Mainz 2020 an, direkt online:
https://dgaki.de/allergieakademie/mainzerallergie­workshop

Der Webmaster, Berlin 15.11.2019.




                    

Preise 2019 – Herzlichen Glückwunsch an die Preisträger!

Dienstag, 22. Oktober 2019

Junior Member Posterpreise

Rebecca Pospich, Hannover

Benjamin Kendziora, Berlin

Sebastian Seurig, Dresden

DGAKI-Forschungspreise

Prof. Dr. med. Oliver Pfaar, Marburg

Prof. Dr. rer. nat. Petra Bacher, Kiel

DGAKI-Nachwuchsförderpreis

Johanna Krusche, München

Neue immunologische Therapien athopischer/allergischer Erkrankungen

Dennis Russkamp, München
– vertreten durch Herrn Dr. Simon Blank

Spezifische Immuntherapie

PD Dr. med. Alexander Zink, München
– vertreten durch Herrn Prof. Brockow

DGAKI-Medaille

Prof. Dr. med. Dr. phil. Johannes Ring, München

Prof. Raif S. Geha, Boston

Erste DGAKI-Präsidentin beim 14. DAK in Hannover gewählt

Mittwoch, 25. September 2019
Die Mitgliederversammlung der DGAKI hat beim 14. Deutschen Allergie-Kongress gewählt: Einen neuen Vorstand (im Hintergrund mit Beirat bei der jährlichen Vorstandssitzung) mit neuer DGAKI-Präsidentin! Altpräsident Prof. Dr. med. Thomas Werfel freut sich nach einem gelungenen Allergie-Kongress in Hannover über die Kontinuität in der Geschäftsführung.
Herzliche Glückwunsche für Prof. Dr. med. Margitta Worm, frisch gekürte Präsidentin der DGAKI! (der Webmaster)

Das war der 31. Mainzer Allergie-Workshop

Sonntag, 31. März 2019

Preisträger bei der DGAKI-Frühjahrstagung 2019

Fünf Gewinner von Abstract-Preisen (von li. nach re.: Dr. Helge Meyer, Oldenburg; Robert Ose, Mainz; Prof. Dr. Matthias Kramer stellvertr. für Federico Storni, Bern; Sylvia Wagenknecht, Hannover; Dr. Susanne Mommert, Hannover mit Dr. Ilka Radüge stellvertr. für den Preisstifter ALK-Abelló Arzneimittel GmbH, Hamburg, 2. von re.) beim 31. Mainzer Allergie-Workshop, flankiert von Tagungsekretär Prof. Dr. Joachim Saloga (li. außen) und DGAKI-Präsident Prof. Dr. Thomas Werfel (re. außen).

Die Tagung am 29. u. 30. März 2019 mit aktuellen allergologisch-immunologischen Forschungsergebnissen war erneut gut besucht. Konnten Sie nicht dabei sein? Hier können Sie noch das Programm herunterladen:

31. Mainzer-Allergie-Workshop-Prog_110119_Print.pdf

Merken Sie sich März 2020 für die 32. DGAKI-Frühjahrstagung vor; besonders junge Forscher, Doktoranden, Ärzte und Wissenschaftler haben hier Gelegenheit frische Ergebnisse vorzustellen und mit „alten Hasen“ zu diskutieren. Die Termine für nächstes Jahr werden rechtzeitig bekanntgegeben! Hier geht es direkt zur FOTOGRAFISCHEN NACHLESE.

Der Webmaster, 01.04.2019


Klassische Allergenbelastung im April: BIRKENPOLLEN

Sonntag, 31. März 2019


Birke reif zur Blüte, Mainz, Ende März 2019, Foto: J. Kleine-Tebbe

10 Fakten zur Baumpollen-Allergie

  1. Hasel- u. Erlenpollen waren 2019 bereits im Februar unterwegs (die schönsten Pollenkurven im Netz bei Dr. Wachter: http://www.pollenflug-nord.de) und haben für die Erlenpollen in bestimmten Regionen Rekordhöhen erzielt.
  2. Birkenpollen – meist im April am Start – werden derzeit richtig reif (zunächst im Westen bei milden Temperaturen); die nächsten warmen Tage im April bedeuten daher zunehmende Belastungen in ganz Zentraleuropa!
  3. Ihr wichtigstes Hauptallergen – Majorallergen Bet v 1 (von Betula verrucosa) – ist seit >30 Jahren bekannt (dank dänischer Wissenschaftler: Henrik Ipsen und Henning Løwenstein)
  4. Die Bet v 1-Familie beherbergt viele strukturähnliche Proteine (Allergene):
  5. Darin liegt die Ursache sogenannter Kreuzreaktionen
    a) gegen Hasel-, Erlen-, Hainbuchen-, Buchen- und Eichenpollen mit ähnlichen Major-Allergenen (AUSNAHME: Esche als Mitglied der Ölbaumgewächse wie dem Olivenbaum)
    b) gegen pflanzliche Nahrungsmittel (=häufigste Form der Nahrungsmittelallergie im Jugendlichen- und Erwachsenenalter) mit Bet v 1-homologen Allergenen, z. B. in Äpfeln, Birnen, Kirschen, Pflaumen, Pfirsichen, Nektarinen, Kiwi, Feigen, Haselnüssen, Walnüssen, Mandeln, Karotten, Sellerie, Soja u.a.
    TIPP für Betroffene: Nur das meiden, was nicht vertragen wird und zwar nur in roher Form!
  6. Bet v 1-homologe Allergene sind a) thermo- und b) säurelabil:
    a) daher machen nur die rohen Nahrungsmittel Probleme;
    b) häufig bleiben die Reaktionen auf die Mundhöhle und den Rachen beschränkt.
  7. Manchmal reagieren Birkenpollen-Allergiker auch heftig: z.B. auf Haselnüsse, Karotten, Sellerie oder Soja (nur auf rohes, ungegartes Protein!)
  8. Inzwischen gilt die Bet v 1-assoziierte Soja-Allergie (bei Birkenpollen-Allergikern) als häufigste Form einer Soja-Allergie in Nord- und Mitteleuropa.
  9. Wirksame Pharmaka bei Pollenflug sind wie bei anderen allergischen Atemwegsbeschwerden Kortison-haltige Asthma- bzw. Nasensprays und nicht-sedierende Antihistaminika als Tabletten, Augentropfen und Nasensprays. VORSICHT: Kortison-Depotspritzen ins Gesäß…diese Injektionen legen für einige Wochen die Kortisonachse lahm, können Dellen im Fettgewebe hinterlassen und werden nicht empfohlen.
  10. Die spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) ist die einzige Behandlung, die nachhaltig die Beschwerden (und den Medikamentenverbrauch) in der Baumpollen-Saison lindern und außerdem Asthma und Neu-Sensibilisierungen vorbeugen kann.

Berlin, 01.04.2019

Wollen Sie mehr wissen? Benötigen Sie Kontakt zu Experten zu diesem Thema?
Wenden Sie sich einfach an die Pressestelle der DGAKI (Der Webmaster).


Neue Therapien in alten Gemäuern – EAACI-Meisterklasse zu Biologika

Sonntag, 17. März 2019

Die EAACI Master Class on Biologicals findet in San Lorenzo de El Escorial, Spain, vom 3 – 4 Mai 2019 statt.

Die Meister-Klasse dient einem besseren Verständnis, wann und wie Biologika bei atopischen u./o. Autoimmunkrankheiten eingesetzt werden.  Das Wissen um Grundlagen und individuelle Wirkmechanismen ist Dreh- und Angelpunkt zum erfolgreichen Einsatz. Die Master Class der europäischen Allergologen-Vereinigung EAACI richtet sich an alle Kliniker, Wissenschaftler und Laborexperten mit Interesse an und Bezug zu atopischen u./o. Autoimmunkrankheiten. Schauen Sie sich das Programm der „Master Class on Biologicals“ an und registrieren Sie sich hier! Der Webmaster, 17.03.19