Erste DGAKI-Präsidentin beim 14. DAK in Hannover gewählt

25. September 2019
Die Mitgliederversammlung der DGAKI hat beim 14. Deutschen Allergie-Kongress gewählt: Einen neuen Vorstand (im Hintergrund mit Beirat bei der jährlichen Vorstandssitzung) mit neuer DGAKI-Präsidentin! Altpräsident Prof. Dr. med. Thomas Werfel freut sich nach einem gelungenen Allergie-Kongress in Hannover über die Kontinuität in der Geschäftsführung.
Herzliche Glückwunsche für Prof. Dr. med. Margitta Worm, frisch gekürte Präsidentin der DGAKI! (der Webmaster)

Gefährliche Defizite in der Allergologie: Bleibt der Patient auf der Strecke?

23. September 2019

Pressekonferenz zum Auftakt des 14. Deutschen Allergiekongresses

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

ein Tag bevor Deutschlands größter wissenschaftlicher Fachkongress zur Allergologie in Hannover seine Pforten öffnet, laden die Präsidenten der drei großen allergologischen Fachgesellschaften und Initiatoren des 14. Deutschen Allergiekongresses zu einer gemeinsamen Pressekonferenz ein.

Die Pressemitteilungen und Statements finden Sie hier.

Pressemitteilung zum Auftakt des Deutschen Allergiekongresses

Pressemitteilung Anapyhlaxie

Statement Prof. Dr. Thomas Werfel

Statement Prof. Dr. Ludger Klimek

Statement Prof. Dr. Christian Vogelberg

Die Pressekonferenz fand am 25. September 2019 von 12.30 bis 13.30 Uhr im HCC Hannover Congress Center, Future Meetingspace A statt.

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Curly Horses für Pferdeallergiker? Weniger allergen sind sie nicht!

9. Mai 2019

DGAKI, Berlin, 09.05.2019: Curly Horses produzieren nicht weniger Allergene als andere Pferderassen. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie, die dem Geheimnis der für Pferdeallergiker als „hypoallergen“ geltenden „Curlies“ auf den Grund gehen wollte.

Für die Studie wurden Haarproben von 32 unterschiedlichen Pferderassen und insgesamt 224 Haarproben untersucht. „Bei den Curly Horses fanden wir im Vergleich zu anderen untersuchten Pferderassen sogar deutlich höhere Allergenkonzentrationen als bei den meisten anderen Pferderassen“ berichtet Prof. Monika Raulf, Mitglied des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI). „Das Ergebnis unserer Studie ist umso erstaunlicher, als viele Reiter mit einer Pferdeallergie auf die wolligen Curlies schwören, weil sie beim Kontakt mit ihnen weniger oder keine Allergiesymptome haben“ erklärt Prof. Raulf, „ein Effekt, der in der Vergangenheit auch in einigen Studien nachgewiesen werden konnte“.

Deutlich weniger Allergene produzierten die Pferderassen Tinker, Isländer und Shetland Ponies. Auch weibliche Tiere und kastrierte Hengste waren deutlich weniger „allergen“ als männliche, unkastrierte Tiere. Überraschend für die Forscher: Unabhängig von allen anderen Kriterien, fand man in Bezug auf die produzierte Allergenmenge der Pferde deutliche individuelle Unterschiede. „Offensichtlich gibt es Pferde mit hoher und mit niedriger Allergenproduktion“ folgert Prof. Raulf, „für pferdeallergische Reiter gilt es daher das Pferd zu finden, dessen Allergenproduktion für ihn tolerabel ist. Damit können wir auch betroffenen Tierärzten und tiermedizinischen Fachangestellten keinen Hinweis auf eine reduzierte Allergenexposition beim Umgang mit „Curly Horses“ geben“.

Kontakt:
Prof. Dr. Monika Raulf, Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung Institut der Ruhr-Universität Bochum (IPA) Allergologie/Immunologie, raulf@ipa-dguv.de
Prof. Dr. med. Kleine-Tebbe, Pressesprecher DGAKI, kleine-tebbe@allergie-experten.de
DGAKI-Geschäftsstelle, info@dgaki.de


Das war der 31. Mainzer Allergie-Workshop

31. März 2019

Preisträger bei der DGAKI-Frühjahrstagung 2019

Fünf Gewinner von Abstract-Preisen (von li. nach re.: Dr. Helge Meyer, Oldenburg; Robert Ose, Mainz; Prof. Dr. Matthias Kramer stellvertr. für Federico Storni, Bern; Sylvia Wagenknecht, Hannover; Dr. Susanne Mommert, Hannover mit Dr. Ilka Radüge stellvertr. für den Preisstifter ALK-Abelló Arzneimittel GmbH, Hamburg, 2. von re.) beim 31. Mainzer Allergie-Workshop, flankiert von Tagungsekretär Prof. Dr. Joachim Saloga (li. außen) und DGAKI-Präsident Prof. Dr. Thomas Werfel (re. außen).

Die Tagung am 29. u. 30. März 2019 mit aktuellen allergologisch-immunologischen Forschungsergebnissen war erneut gut besucht. Konnten Sie nicht dabei sein? Hier können Sie noch das Programm herunterladen:

31. Mainzer-Allergie-Workshop-Prog_110119_Print.pdf

Merken Sie sich März 2020 für die 32. DGAKI-Frühjahrstagung vor; besonders junge Forscher, Doktoranden, Ärzte und Wissenschaftler haben hier Gelegenheit frische Ergebnisse vorzustellen und mit „alten Hasen“ zu diskutieren. Die Termine für nächstes Jahr werden rechtzeitig bekanntgegeben! Hier geht es direkt zur FOTOGRAFISCHEN NACHLESE.

Der Webmaster, 01.04.2019