Pressemitteilungen

DGAKI Pressemitteilungen

29. Januar 2021

2021

HAE Die Diagnose kommt immer noch zu spät 21.06.2021

Berufsallergie: Ein Risiko der Lebensmittelindustrie? 17.05.2021

COVID-19-Impfung und Einsatz monoklonaler Antikörper (Biologika) bei allergischen und atopischen Erkrankungen 26.04.2021

Therapie mit inhalativen Glukokortikoiden bei COVID-19 20.04.2021

Allergieprävention: Kein Risiko durch Haustiere! 18.03.2021

Corona-Impfstoff & Anaphylaxie? Was sollten Allergiker wissen? 16.03.2021

2020

Apfelallergiker esst alte Apfelsorten 31.08.2020

Mastozytose MCAS COVID-19-Risiko nicht grundsätzlich erhöht! 20.08.2020

Klimawandel 06.05.2020

Allergische Reaktion bei OP 24.04.2020

Coronavirus Riskio Allergiker 03.04.2020

Coronavirus Allergiker Therapie 02.04.2020

Schützen Schweinegrippen-Viren vor Asthma 23.01.2020

Hohe Hürden für Allergie-Therapien durch den Placebo-Effekt 22.01.2020

2019

Allergisch auf Schweinefleisch: Liegt es an er Katzenallergie? 21.02.2021

2018

Allergischer Schnupfen: Kassen müssen wieder zahlen! 11.12.2018

Arzneimittelallergie: Nicht so komplex, wie befürchtet! 05.11.2018

Spezifische Immuntherapie jetzt als Asthmatherapie empfohlen! 19.10.2018

Allergie: Droht ein massiver Qualitätsverlust bei der Patientenversorgung? 17.10.2018

Glutenfreie Ernährung bei Gesunden: Ist das schädlich? 25.09.2018

Ein gelungenes Fortbildungs-Fest im Oktober: Der 7. Deutsche Allergie-Kongress in München

19. August 2012

Die Kongress-Präsidenten bitten zum Empfang: Prof. Dr. Carl-Peter Bauer (li. außen) und Prof. Dr. Dr. Johannes Ring (re. außen) mit Prof. Dr. Ludger Klimek (li. Mitte) und Prof. Dr. Hans Merk (re. Mitte) vom Ärzteverband Deutscher Allergologen (AEDA). Im Bayerischen Landtag (Maximilianeum, München) herrschte gute Stimmung. Die drei deutschen Allergiegesellschaften (DGAKI, AEDA, GPA) unter der Schirmherrschaft der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin haben erneut erfolgreich zusammengearbeitet. Das Programm konnte sich sehen lassen und bot für alle etwas: Das Wichtigste aus Forschung und Wissenschaft sowie praktische Fortbildung für Allergologen in Klinik und Praxis.


Hier gibt es weitere Erinnerungen an den wichtigsten deutschsprachigen Allergiekongress 2012:
Deutscher Allergiekongress Nachlese

 

Ein sabbernder Elch im DGAKI-Logo?

6. August 2012

Journalist: Was hat der sabbernde Elch im Logo der DGAKI zu bedeuten?

Webmaster: Kommen Sie aus Norwegen oder arbeiten Sie beim großen schwedischen Möbelhersteller? Egal, Glückwunsch zur Phantasie! Es handelt sich um eine Mastzelle.

J:         Nasszellen sind mir vertraut, was sind Mastzellen?

W:       Faszinierende Zellen im Körpergewebe; „wie gemästet“ fand Paul Ehrlich vor 135 Jahren. Die Granula in der Zelle enthalten Botenstoffe, z.B. Histamin und andere Überraschungen.

J:         Warum sind die dann außerhalb der Zelle?

W:       Sie können ausgeschleust werden, z.B. bei allergischen Reaktionen.

J:         Ach, die Sache mit dem Geweih…

W:       Genau, das Y ist ein Antikörper der Klasse E – so ähnlich wie bei Mercedes. Immunglobulin E, kurz IgE, sitzt fest auf den Mastzellen, monatelang.

J:         Und der Ball zwischen den Geweihschaufeln?

W:       Entspricht dem Allergen. In Echt größer und bizarrer. Vielleicht ein harmloses Protein aus der Umwelt, das vom IgE gebunden wird.

J:         Hat das Konsequenzen?

W:       Danke für die Steilvorlage: Wird ein Teil der IgE-Antikörper vom Allergen vernetzt, schlägt die Mastzelle Alarm. Allergische Botenstoffe überfluten den Körper und starten die allergische Reaktion – oder gleich eine allergische Entzündung.

J:         Also statt sabberndem Elch die allergischen Entzündung im Logo.

W:       Da ist Patent drauf!

J:         Danke für die Auskunft.

W:       Im Sommerloch kein Problem.

Atemwegsreinigung bei Asthma über Nacht

13. Dezember 2011

Beschwerden durch schweres allergisches Asthma lassen sich im Schlaf behandeln: Eine europäische Studie belegt, dass die „inhalative Allergenvermeidung“ durch einen Luftreiniger am Bett wirksam und ohne Nebenwirkungen hilft. Die Behandlung beruht auf einer neuen schwedischen Technologie zur Allergenvermeidung und wurde klinisch getestet. Über ihre Ergebnisse berichten die Forscher im renommierten Medizinfachjournal „Thorax„. An der Multi-Center-Studie nahmen Kinder und Erwachsene aus sechs Ländern teil.
Die getestete Behandlungsmethode vermindert deutlich den Allergengehalt in der Atemluft. So verbessern sich sowohl Beschwerden als auch die Lebensqualität der Patienten. Dank der allergenfreien Phasen kann sich der Patient während der Nacht erholen – mit positivem Effekt am nächsten Tag. Die Therapie mit dem neuartigen Medizinprodukt namens „Protexo“ zeigte nachweislich gute Behandlungserfolge für Patienten, die an einem ganzjährigen allergischen Asthma leiden und zum Beispiel gegen Hausstaubmilben, Katzen, Hunden oder Pilzsporen sensibilisiert sind. Kinderarzt Prof. Eckard Hamelmann, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI), schätzt, dass bei mindestens fünf Prozent seiner Patienten mit ganzjährigem allergischen Asthma die Symptome fortbestehen: „Diese Patienten brauchen zusätzliche Behandlungswege, um ihre Symptome zu kontrollieren und häufige Anfälle zu vermeiden. Die neue Methode kann als begleitende Therapie sicher gute Dienste leisten.“

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI)
Prof. Dr. Eckard Hamelmann, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Ruhr-Universität Bochum
Tel.: 0234 509-2611